Sie ist 1960 als Kind einer Bauernfamilie geboren, und seit ihrer frühen Kindheit fühlt sie sich mit der Natur und mit Tieren verbunden.

Nach ihrem landwirtschaftlichen Studium hat sie einige Jahre der Familiengründung gewidmet, sie ist Mutter 3 Kinder, die inzwischen erwachsen sind.
Im Jahr 2000 ist sie mit ihrer Familie in ein Gemeinschaftsprojekt gezogen, wo sie über 12 Jahre gelebt und gewirkt hat. Dort konnte sie sich den Wunsch erfüllen und einige Haustiere halten, wie Schafe, Ziegen, Esel, Kaninchen.
Mit der Weiterbildung im Bereich Umweltpädagogik, hat sie den Einstieg in ihre Tätigkeit als freiberufliche Naturpädagogin gefunden. Über 10 Jahre hat sie dort mit Kindergruppen gearbeitet, mit dem Schwerpunkt „Natur und Tiere erleben“.

Für Schulklassen und Kindergarten-Gruppen hat sie verschieden Angebote gemacht, um Kindern den Umgang mit den Tieren und Naturerfahrungen zu ermöglichen, wie sie es selbst, als Kind wertvoll und stärkend erlebt hatte.

In diesen Jahren hat sie immer wieder erleben können, wie heilsam und freudvoll für Kinder und auch für die Erwachsenen das Sein in der Natur und der Umgang mit Tieren sein kann.

Ganz besonders geliebt wurden von Anfang an die beiden Esel Alex und Pedro, die sie auch jetzt noch bei ihren Eseltouren begleiten.
Ein weiteres wichtiges Thema war für sie schon immer das Leben in Gemeinschaft. Ihre Erfahrungen in dem Gemeinschaftsprojekt haben sie stark geprägt und in ihrer inneren Entwicklung sehr bewegt.

So ist der Wunsch in ihr gewachsen, sich einerseits tiefer mit ihren eigenen Wurzeln zu befassen, wie auch die heilende Kraft der Natur zu begreifen.
2009 begann sie eine 3 – jährige Ausbildung zur Naturtherapeutin in der Naturtherapie-Schule im Allgäu. Dort lernte sie eine ganzheitliche Sicht auf das „Mensch sein“ kennen, und die Wirksamkeit der Natur auf das seelische und das leibliche Wohlbefinden eines Menschen bewusst erfahren und verstehen.

Drei wichtige Erkenntnisse lässt sie in ihre Arbeit mit Menschen gerne einfließen:
1. Wir können uns nur mit einer liebevollen Haltung uns selbst gegenüber zu einem glücklichen und friedvollen Menschen entwickeln.
2. Der vertrauensvolle Austausch mit anderen Menschen ist notwendig, um die eigene Identität zu finden.
3. Die Natur bietet uns einen Spiegel für unsere Entwicklungsprozesse.

In Kontakt mit den Lebensprozessen in der Natur, können wir erfahren, wo wir selbst stehen. Die Natur bewertet uns nicht, alles darf sein!
Uns selbst so anzunehmen, mit unseren Stärken und auch unseren Schwächen, das ist eine wichtige Basis für die weitere gesunde Entwicklung. Die Natur bietet somit einen hilfreichen Rahmen zur Selbsterkenntnis und Selbstannahme.

In ihrer Arbeit als Naturtherapeutin unterstützt sie Menschen, sich selbst zu spüren und sich anzunehmen, um den nächsten Schritt zu erkennen auf ihrem ganz eigenen Weg.

Seit 2014 arbeitet sie hauptberuflich im Bauernhof-Waldkindergarten, wo sie ihre Erfahrungen aus der Landwirtschaft und mit Tieren, in der Arbeit mit Kindern gut verbinden kann.